Ein Schlüsselanhänger aus massivem Acryl
Schlüsselform aus dickem klarem Acrylglas, Wortmarke flächig eingraviert: ein Stück, an dem man Schnittkante und Gravur zugleich anfassen kann.
Die Form ist ein Schlüssel, auf das Nötigste zurückgeführt: ein runder Kopf mit einem großen D-förmigen Ausschnitt, daran ein gerader Schaft. Eine kleine Bohrung sitzt am Rand des Kopfes. Außenkontur, Ausschnitt und Bohrung sind derselbe Arbeitsschritt — der Laser fährt sie nacheinander, und danach ist das Teil fertig.
Klares Acryl ist das ehrlichste Material für eine Schnittkante, weil man sie von allen Seiten sieht. Der Laser hinterlässt hier eine glatte, glänzende Fläche; nachgeschliffen oder poliert wird nichts. Weil das Material dick ist, leiten die Kanten außerdem das Licht: Auf den Aufnahmen vor schwarzem Grund zeichnen sie sich als helle Linien ab, während die Flächen dazwischen fast verschwinden.
Die Schrift ist keine Linie, sondern eine Fläche. Der Laser mattiert die Buchstaben auf der Oberfläche, statt sie zu umfahren — deshalb lesen sie sich von schräg oben weiß und treten von vorn fast zurück. Das ist der Unterschied zwischen Vektor- und Rastergravur, und er ist einer von der Sorte, die man an einem Muster in fünf Sekunden begreift und aus einer Beschreibung nie.
- Kunde
- Formulor, Baden-Baden
- Projekt
- Schlüsselanhänger in Schlüsselform: Ausschnitt im Kopf, kleine Bohrung, gravierte Wortmarke
- Material & Verfahren
- Acrylglas klar, massiv — geschnitten und flächig graviert
Mehr dazu: So funktioniert der Modeller · So funktioniert's
Fotos: Formulor